Patientenverfügung

Rudolf Winzen
Münchener Patientenverfügung
Patientenverfügung für die Psychiatrie
ISBN 978-3-928316-26-2
Mustervorlage zum Ausfüllen mit ausführlichen Erläuterungen. 10 Seiten.
Datei zum Herunterladen, kostenlos [PDF-Format 121 kB oder Word-Datei 218 kB]

Die ärztliche Behandlung eines Patienten darf grundsätzlich immer nur mit dessen vorheriger Einwilligung stattfinden. Es gibt aber Situationen, in denen man zur Einwilligung (oder Ablehnung) nicht in der Lage ist; geläufige Beispiele sind da die schwere Demenz oder das Koma. Aber auch in einer psychischen Krisensituation kann es vorkommen, dass man nicht Herr seines Verstandes ist. Mit einer Patientenverfügung kann man nun im Voraus in zukünftige ärztliche Behandlungen einwilligen oder sie untersagen. Man kann z. B. für den Fall einer psychotischen Krise bestimmte Medikamente ausschließen und stattdessen andere verlangen oder sogar jede Medikation verbieten.

Es gibt unzählige Vorlagen für eine Patientenverfügung; fast alle sind aber für die spezielle Situation von Psychiatrie-Patienten nicht geeignet. Nun existieren zwar schon drei spezielle Psychiatrische Patientenverfügungen, aber alle drei sind krass antipsychiatrisch mit entsprechend aggressiver Wortwahl, zudem teilweise fehlerhaft.

Deshalb hat Rudolf Winzen eine neue Vorlage zur Patientenverfügung erstellt: die „Münchener Patientenverfügung“. Sie ist sachlich und neutral formuliert und deshalb für jeden Psychiatrie-Patienten geeignet. Jeder kann die Bausteine der Verfügung nach seinen eigenen Vorstellungen und Wünschen zusammenstellen, gleichgültig welche Einstellung er zur Psychiatrie hat: Das Spektrum reicht von kooperativ über psychiatriekritisch bis antipsychiatrisch. Der Autor gibt dabei lediglich einige Empfehlungen und weist auf eventuelle Probleme hin.

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Rudolf Winzen

D E R   A U T O R 

Rudolf Winzen, vielfältige Berufserfahrung, u. a. als Pfleger in einer Behinderten-Einrichtung, als Mitglied der Geschäftsführung in einem Verein, der sozialpsychiatrische Wohngemeinschaften betreibt, und als Bildungsreferent bei einer sozialpolitischen Organisation. Heute Büchermacher, Lektor und Inhaber des ZENIT Verlags. Autor des Buchs Wegweiser Rechtliche Betreuung. Mitbegründer und Vorstand des Netzwerks Psychiatrie München e. V. sowie ehrenamtlicher Berater in dessen Beschwerde- und Beratungsstelle KOMPASS.
Was die Süddeutsche Zeitung über Rudolf Winzen am 26.09.2003 geschrieben hat, finden Sie hier.


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